Pablo Laporev

Pablo Laporev

Pablo Laporev, Violoncello, wurde im belgischen Gent geboren und wuchs in einer Familie mit tiefen musikalischen Traditionen kolumbianischer und russischer Herkunft auf. Schon in jungen Jahren wurde seine Leidenschaft für die Musik geweckt. Er begann sein Cellostudium unter der Anleitung seines Vaters Ilia Laporev und des angesehenen weißrussischen Pädagogen Vladimir Perlin und setzte seine Ausbildung später bei dem renommierten belgischen Lehrer Hans Mannes fort. Als Jungstudent am Königlichen Konservatorium in Antwerpen studierte er bei France Springuel und Justus Grimm. Danach begann er sein Bachelorstudium an der Musikhochschule Köln, zunächst bei Johannes Moser, später bei Maria Kliegel. Derzeit studiert er im Master am Mozarteum Salzburg bei Giovanni Gnocchi. 

Während des Studiums nahm er an Meisterkursen bei namhaften Cellisten wie Gautier Capuçon, Wolfgang Emanuel Schmidt, Gustav Rivinius, Troels Svane und Jérôme Pernoo teil. Seine Liebe zur Kammermusik brachte ihm wertvolle Impulse von bedeutenden Professoren wie Harald Schoneweg, Ralph Manno, José Luis Estellés, Anthony Spiri und Connie Shih. Seine Vielseitigkeit erlaubt es ihm, ein breites Spektrum an Stilen vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik zu erkunden. Er sammelte Orchestererfahrung in diverseb Klangkörpern und ist mit Recitals bei etlichen renommierten Konzertreihen und Festivals aufgetreten. Derzeit spielt er auf einem Cello von Dante Baldoni aus dem Jahr 1915, ergänzt durch einen Bogen von Charles Louis Bazin aus der Zeit um 1930. 

Er ist seit der Saison 2024/25 Stipendiat der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz.

Foto Pablo Laporev © Kevin De Borger 

Er wIrkt in der Saison 2024/25 bei folgenden Akademieprojekten mit:

Mozart-Akademie